Doris Ahnen, Bildungsministerin von Rheinland-Pfalz, auf dem „Markt der Möglichkeiten“

Welterbe

Welterbestätten sind definiert als Stätten, die allen Menschen gehören. Ihr universeller Wert hat Bedeutung für jeden einzelnen. Sie sind übernational, überkulturell, denn sie sagen uns etwas über uns selbst, über das, wozu der Mensch im Guten wie im Schlechten in der Lage war und ist. Welterbeerziehung kann deshalb ein hilfreiches Mittel zur Orientierung in einer zusammenwachsenden Welt sein.

Das Programm der AG Welterbe untergliedert sich in drei Bereiche. Die Welterbestätten von Rheinland-Pfalz werden vorgestellt, insbesondere der "Dom zu Speyer". Es soll am Beispiel dieses für das Mittelalter wichtigen Sakralbaus erarbeitet werden, wie dieser sinnvoll in dieWelterbeerziehung integriert werden kann (im Unterricht, als Projekt etc.).

Der World Heritage Education Kit "WorldHeritage in Young Hands" wird demnächst in einer deutschen Version erscheinen. Es handelt sich um Unterrichtsmaterial und -vorschläge. Anhand von Welterbestätten in der ganzen Welt werden Anregungen zu globalem Lernen aus der Perspektive unterschiedlicher Schulfächer und Themenbereiche gegeben. Er soll in der AG vorgestellt, auf Ergänzungen und Verbesserungen hingewiesen werden. Seine Einsatzmöglichkeiten sollen diskutiert und projektiert werden.

Die Diskussion über Vernetzungsmöglichkeiten von Schulen in Orten mit Welterbe oder anderen wichtigen Gedenkstätten soll diskutiert und projektiert werden. Ausgangspunkthierfür sind die Ideen, die auf der ErstenTagung deutschen UNESCO-Welterbestättenin Weimar (Febr. 2001) entwickelt wurden.

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