1000 Jahre Michaeliskirche in Hildesheim.

   Unser Handeln – Unsere Zukunft

Im April 2010 trafen sich zum ersten Mal Schülerinnen und Schüler mit vier Begleitlehrkräften aus Berlin, Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen, um im Rahmen des UNESCO-Schulnetzwerks am Projekt „Welterbe für Junge Menschen“ am Beispiel der Michaeliskirche in Hildesheim zu arbeiten.
Ziel war es dabei u. a., dass Schülerinnen und Schüler

  • mehr über die Kulturstätte erfahren, weil sie von besonderer Bedeutung für die Menschheit ist;
  • lernen, wie sie zum Erhalt beitragen können;
  • neue Sichtweisen entwickeln und sich langfristig dem Schutz des lokalen und nationalen Erbes und des Welterbes widmen, um es für heutige und zukünftige Generationen zu erhalten.

Ziel ist es auch über einen multidisziplinären Ansatz Schülerinnen und Schüler mit den Aufgaben des Denkmalschutzes vertraut zu machen, sowohl in der Schule als auch – in Zusammenarbeit mit Museen und Fachleuten aus Natur- und Denkmalschutz – an den Stätten selbst.

In einer ersten Phase führte Frau Bretthauer - Buttler von der Robert-Bosch-Gesamtschule (RBG) in die Thematik Welterbestätte Michaeliskirche vor Ort ein. Zum Einsatz kam dabei auch der Koffer zum Welterbe in Hildesheim. Anschließend führte uns Horst Joachim Kalbe (RBG) durch Hildesheim.

In einer zweiten Arbeitsphase wurden die Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit der Welterbestätte Michaeliskirche diskutiert. Einerseits sollte eine möglichst offen gehaltene Aufgabenstellung gewählt werden, andererseits war die eigentliche Arbeitszeit im Workshop begrenzt.
So einigten sich die Schülerinnen und Schüler darauf, dass eine Gruppe die Welterbestätte Michaeliskirche mit Hilfe von Power Point präsentiert. Eine weitere Gruppe erstellte einen Podcast zur Welterbestätte Michaeliskirche. Eine weitere Gruppe dokumentierte den Workshop insgesamt mit einer Diashow.
Die größte Gruppe wagte sich an die künstlerische Umsetzung zu jeweils drei Themen: Bischof Bernward, Michaeliskirche und Kulturhistorisch in fünf Zeitabschnitten von jeweils 200 Jahren unter Leitung von Frau Seifert-Kunze.

Die erarbeiten Ergebnisse wurden während der Abschlussveranstaltung vorgestellt. Auf der Abschlussveranstaltung war auch Volker Hörold, Bundeskoordinator der UNESCO-Projektschulen anwesend. Herzlichen Dank auch an die Gesellschaft der Freunde und Förderer der UNESCO-Projektschulen für die Projektförderung.

Monika Kleineberg, Koordination Welterbe der UNESCO-Projektschulen, 30.04.2010

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