Welterbe-Workshop für SchülerInnen 2010

Welterbeerziehung

Seit fast 20 Jahren gibt es im Bereich Erziehung der UNESCO eine Thematik, die sich - ausgehend von den UNESCO-Welterbestätten und ihrer Bedeutung - mit einer Pädagogik zu diesen Stätten befasst. 1994 wurde vom weltweiten Netzwerk der UNESCO-Projektschulen und dem Welterbezentrum der UNESCO in Paris das Projekt „World Heritage in Young Hands“ ins Leben gerufen.
Es hängt wesentlich auch von den Entscheidungen und dem Verhalten junger Menschen ab, wie es um die Zukunft des Welterbes bestellt ist. Welterbeerziehung möchte das UNESCO Welterbe im Unterricht verankern, um durch pädagogische Aktivitäten Jugendliche auf die Bedrohung des Welterbes aufmerksam zu machen und ihnen Möglichkeiten aufzuzeigen, an seiner Erhaltung mitzuwirken. Die Jugendlichen begreifen die Welterbekonvention als Verpflichtung zu internationaler Verständigung und interkulturellem Dialog. Die Arbeit mit dem Welterbe ist auch Erinnerungsarbeit über die Geschichte des Menschen und die Geschichte der Natur (unserer natürlichen Grundlagen) im Sinne Thukydides. Der Erhalt und die Beschäftigung mit dem Gestern dienen dem besseren Begreifen des Heute für die Eine Welt von Morgen.

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